Was hat das eigentlich mit uns zu tun?
Was bedeutet eigentlich „feministisches Strafrecht“? Und warum macht es einen Unterschied, aus welcher Perspektive wir auf Gesetze, Straftaten und den Schutz von Betroffenen schauen?
Ob häusliche und sexualisierte Gewalt, Stalking oder der Umgang mit Betroffenen im Strafverfahren: Frauen und Mädchen machen besondere Erfahrungen mit Gewalt und mit unserem Rechtssystem. Darüber wollen wir sprechen. Ganz ausdrücklich auch mit allen, die sich bisher noch nicht mit Strafrecht oder feministischer Rechtspolitik beschäftigt haben.
Gemeinsam wollen wir fragen: Wo schützt unser Strafrecht Frauen und Mädchen bereits gut? Wo gibt es Lücken? Welche Erfahrungen machen Betroffene und Beratungsstellen in der Praxis? Und was kann Politik tun, damit Justiz und Strafrecht geschlechtergerechter werden?
Darüber diskutieren:
- Benjamin Limbach, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen
- Alma Gildenast, Psychologin am Mädchenzentrum Gelsenkirchen
- Ilayda Bostancieri MdL, Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Queerpolitik
Dabei soll es nicht nur um Gesetze und Paragrafen gehen, sondern vor allem um die Frage, was Strafrecht mit unserem Alltag und mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu tun hat. Im Anschluss an das Gespräch auf dem Podium ist Zeit für Fragen und Diskussionen mit dem Publikum.Kommt vorbei, diskutiert mit und bringt eure Fragen mit. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!💚
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