Ein Signal für die Zukunft: GRÜNE begeistert von den Plänen für einen modernen Bildungs- und Innovationscampus

Nach dem erfolgreichen Start des ersten Bauabschnitts mit dem neuen Zentralbad stehen nun die konkreten Pläne für das neue Bildungsgebäude und das Campus-Tor des BIC fest. Die Fraktion der Grünen begrüßt die Vorstellung des Siegerentwurfs aus dem Architektur-Wettbewerb mit großer Begeisterung. Das künftige Gebäude wird nicht nur das Berufskolleg für Technik und Gestaltung (btg) beherbergen, sondern als multiprofessionelles Zentrum die Schnittstelle zwischen Bildung, Wirtschaft und Stadtraum bilden.

„Hier entsteht weit mehr als nur ein Schulgebäude – wir schaffen einen Ort der Inspiration und des Aufbruchs, in dem Bildung, Forschung und Wirtschaft Hand in Hand gehen. Das ist genau die Vernetzung, die wir für die kommenden Jahrzehnte brauchen“, erklärt Adrianna Gorczyk, Fraktionsvorsitzende der Grünen. „Dass das neue btg als offene Lernlandschaft konzipiert ist, zeigt, dass wir Bildung modern denken. Mit Fokus auf Energiewende und Digitalisierung geben wir unseren Schüler:innen die Werkzeuge an die Hand, die Gelsenkirchen für die Zukunft braucht.“

Das zentrale Gebäude fungiert als städtebaulicher Ankerpunkt und wird durch die Ansiedlung der Handwerkskammer Münster, der IHK Nord-Westfalen sowie einen öffentlich zugänglichen MakerSpace zu einem Innovationshub. Co-Working-Flächen, gastronomische Angebote und Räume zur beruflichen Orientierung unterstreichen den Anspruch, den Campus als offenen, öffentlichen Ort zu etablieren. Die Grünen betonen, dass diese Synergien zwischen Theorie und Praxis essenziell sind, um junge Talente in der Region zu halten und die lokale Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

Im Juli wird der Rat der Stadt zudem über die Zusammenführung der Berufskollegs Königstraße und Goldberg sowie ihrer Dependancen in einem dritten Bauabschnitt abstimmen. Mit dem Fokus auf einen ganzheitlichen Campusgedanken würde ein entscheidender Schritt zur Qualitätsverbesserung der beruflichen Bildung mit modernen, zukunftsfähigen Lernumgebungen geschaffen, die dem aktuellen Schülerzuwachs und den Anforderungen einer zeitgemäßen beruflichen Bildung gerecht werden. Das gesamte Quartier würde aufgewertet – insbesondere, wenn ergänzend Lösungen für junges Wohnen in der City entstehen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der hochwertigen städtebaulichen Weiterentwicklung des Areals am Goldberg nach dem Auszug des dortigen Berufskollegs. Die Fraktion der Grünen unterstützt den verbindlichen Prozess zur Nachnutzung, bei dem vorrangig die Ansiedlung einer Landesbehörde oder wissenschaftlicher Einrichtungen – etwa der Westfälischen Hochschule – geprüft werden. Alternativ stehen der Bau einer Realschule oder qualitätsvolle Wohnbebauung mit Grünflächen im Fokus. „Uns ist wichtig, dass die Nachnutzung des Goldberg-Areals eine hohe Lebensqualität schafft“, so Peter Tertocha, Fraktionsvorsitzender der Grünen. „Unser Wunschziel ist eine Entwicklung, die ein Höchstmaß an wissenschaftlicher Qualität, Originalität und internationaler Wettbewerbsfähigkeit mit attraktiver Wohnbebauung und wertvollen Grünflächen verbindet.“

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